Karamell Fudge

Ich liebe es selbstgemachte Kleinigkeiten zu verschenken, vor allem selbstgemachte kalorienreiche Kleinigkeiten! 😀

Wer sich mal so richtig die Küche versauen will, kann es gern mit Karamellzeugs probieren. Meiner schier unendlichen Geduld ist es zu verdanken, dass es dann doch noch was zu Essen wurde. Nach anfänglichen Schwierigkeiten klumpte das Karamell zu etwa 4 – 5 größeren Brocken in der Pfanne während drumherum die Sahne kochte wie die Lava eines Vulkans. Mit nahezu buddhistischer Ruhe rührte ich so lange bis es doch noch eine homogene Masse wurde und sang dabei ein paar Mantras … . Naja, genaugenommen fluchte ich wie ein Bauarbeiter und wünschte die klebrige Masse auf direktem Weg in die Hölle.

Neulich las ich, dass Schmerzen besser zu ertragen sind wenn man schimpft. Vielleicht gilt das auch für Sahnekaramell. Es gelingt besser wenn man dabei ordentlich mault?! Wäre eine spannende Versuchsreihe! 😉

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Baustellenkuchen

Freunde von mir renovieren gerade ein Haus ganz in meiner Nähe. Naja, „Renovieren“ ist nicht der richtige Ausdruck. Erst wurde entrümpelt und entmüllt und jetzt wird entkernt und saniert. Ein irre großer Arbeitsauftrag, aber es wird sich lohnen. Das Haus ist schön und die Wohnung wird ganz bestimmt toll. Und nur 600m von mir entfernt. Achso, der liebenswerte Y-Chromosomträger an meiner Seite zieht dort auch ein. 🙂

Um die Umbaumaßnahmen zu unterstützen habe ich heute einen Kuchen gebacken, und auch geholfen … ! 😉

Es wurde ein Butterkuchen mit Zucker, schmeckte ganz hervorragend mit dem Johannisbeergelee aus dem Vorjahr!

Baustellenkuchen

Erst mal ein feiner Hefeteig:

 – 500g Mehl

 – 30g Hefe 

 – 70g Zucker

 – 250ml warme Milch

 – 120g zerlassene Butter

 – 1/2 TL Salz

dann als Belag:

 – 200g Saure Sahne + ein Rest Schmand vom Vortag

– 125g Butterflöckchen

120g Zucker

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12 von 12 im Januar 16

Auf ein Neues! 🙂 Auch in diesem Jahr veranstaltet Caro von draußen nur Kännchen die Sammlung von Fotos am 12. des Monats. Freue mich schon auf die anderen Beiträge.

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Mein heutiger Tag begann im Nachtdienst. Der Tag begann, ein Leben endete. Da ich die Erlaubnis den Fußzettel zu fotografieren (aus logischen Gründen) nicht mehr einholen konnte hier stellvertretend das Foto einer Rhythmusstörung, die „mit dem Leben nicht vereinbar ist“.

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Nach 9 anstrengenden Stunden gings im Dunkeln, entgegengesetzt des Berufsverkehrs, mit bleischweren Lidern nach Hause.

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Mit einem Umweg über den Bäcker um frische Teigwaren zu kaufen. Kalorienzählen? Nicht  wenn Nachtdienst ist!

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… dazu einen kleinen Kaffee (nebenbei bemerkt, draußen ists immernoch stockdunkel).

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Dann, mit einer kurzen Körperpflegepause, ab ins Bett und an den Liebsten gekuschelt. Immerhin für volle 2 Stunden, dann muss er nämlich aufstehen.

Und nach fast 7 Stunden Schlaf wieder raus aus den Federn. Ein frischer Frühlingsmorgen fühlt sich definitiv anders an! Aber hilft ja alles nix. Also wieder ins Bad und auf „Tagmodus“ schalten! Was hilft dabei? Richtig! Ein weiterer Kaffee!

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Damit ich in solchen Zeiten auch was Warmes zu essen bekomme koche ich vor. Heute im Angebot: Gemüse Thai Curry mit Reis. Natürlich nicht nur eine kleine Portion sondern für die Kollegen mitgekocht.

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Es sei an dieser Stelle vermerkt, dass es besser schmeckt als es aussieht! 😉 Ein stylishes Food-Foto ist heute nicht drin! Außerdem werde ich wohl künftig lieber wieder rote Currypaste kaufen. Mehr Schärfe und sieht schöner aus als das gelbe Zeug.

Nebenbei bemerkt, es ist später Nachmittag und draußen wird schon wieder dunkel!

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Jetzt muss ich bloß noch die Küche wieder resetten, sprich: die Spülmaschine einschalten und den Rest per Hand spülen.

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Dann schnell noch mal auf die Matte, Zeit für Yoga muss man sich einfach nehmen!

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Und dann gibt es noch den Oberkuschler, der Aufmerksamkeit (zu Recht) einfordert!

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Wie ich es schaffe zu ND-Zeiten nicht krank zu werden? Mit medikamentöser Unterstützung! Schleichwerbung? Mir doch egal!

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Zu guter letzt werde ich mich im verbliebenen letzten Dreiviertelstündchen vorm nächsten Nachtarbeitsdienst dem aktuellen Strickobjekt widmen und die Armstulpen fertig stellen … oder zumindest daran weiterarbeiten.

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Und dann gehts in alter Frische an die Arbeit. Weitere 9 Stunden Nachtarbeit, die hoffentlich wenigstens ein paar Pluspunkte auf dem Karmakonto zaubern!

Namaste!