52 pics (3/2013) hessisches Landesmuseum

Heute ein Spontanfoto zum Thema „Himmelsblick„,geschossen auf dem Weg zum Friedensplatz. Es zeigt das hessische Landesmuseum, welches seit gefühlten 300 Jahren renoviert wird. Im Vordergrund erkennt man das neue schöne Kupferdach wie es kupferrot in der Sonne glänzt, im Hintergrund das Turmdach welches (man erkennt es nicht auf dem Bild) total vergrünspant ist. Ich freue mich drauf, wenn es endlich wieder öffnet.

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52 pics (2/2013)

Bevor ich wählen gehe möchte ich noch schnell mein Wochenbild abgeben. Hier geht es um das Thema „brrr ist das kalt“. Das Bild entstand bei einer Wanderung im Berchtesgadener Land und zeigt einen Wanderer(innen)fuß nach langem Marsch im eiskalten Wasser eines Bergbaches. Bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt (gefühlt knapp drunter) habe ich es keine 15 Sekunden ausgehalten. Ich hatte ernsthaft Angst vor Frostschäden, sonst hätte ich ja eine komplett neuen Schuhausstattung kaufen müssen! 🙂

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52 pics (1/2013)

Ich starte diese Woche mit einem Bild zum Thema „tierisch gut„. Die Geschichte dazu: das ist ein Foto eines Zuchtbullen, es steht auf dem Nachttisch eines schwerkranken Patienten auf einer Intensivstation. Bilder auf Nachttischen sind oft sehr aufschlussreich. Zum Beispiel der Ehemann und Vater zweier halbwüchsiger Kinder, der sich ein Bild seiner beiden Katzen auf den Nachttisch stellt. Oder eben der ältere Herr, der Zeit seines Lebens als Landwirt arbeitete, der ohne seinen Lieblingszuchtbullen nicht ins Krankenhaus geht.

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Näheres zu 52 pics – 2nd edition findet Ihr bei Martin und seiner blogbar.

Die dunkle Seite des saisonalen Gemüses

Genauso hat es ein Freund von mir vor einigen Tagen genannt und er hat Recht! Du pflanzt an und hegst und pflegst um dann von einem auf den nächsten Tag mit tsunaminösen Mengen an Gemüse (oder Obst) zugeschüttet zu werden.

Das ganze Jahr denkst Du „… ach, wenn erst wieder Kürbis-Zeit ist … :-)“ und plötzlich kommen sie aus alles Ecken und Enden gewachsen und gesprossen. Nachts wachsen sie bis an Deine Balkontür, wäre die offen vielleicht sogar bis ins Wohnzimmer. Mehr als Du essen und fast schon mehr als Du verschenken kannst!

Und mal ganz ehrlich: wenn ich das Wort EINKOCHEN höre schießen mir sofort Bilder in den Kopf! Zum Beispiel der Keller meiner Großtante Hedwig (Gott hab sie selig). Die alte Dame starb und hinterließ einen Kellerraum mit Eingemachtem das mengenmäßig gereicht hätte um die komplette Sahelzone einen Monat mit Kürbis süß-sauer und Schattenmorellen durchzufüttern. Da konnte man nicht nur sehen was letztes und vorletztes Gartenjahr so los war, man konnte das in Zeiträumen von Jahrzehnten eruieren. Und wer will das schon! Eingelegtes wird ja durch jahre-/jahrzehntelanges Aufbewahren nicht besser. Außerdem sieht es ab einer gewissen Zeit unapetittlich aus. Eher so nach Horrorkabinett, nach Gunther von Hagen stellt aus oder ich weiß was Du im Sommer 1999 eingemacht hast, …

Und nun? Tja,  ich habe die nächsten Tage viel vor und fahre am Sonntag in Urlaub! Soweit so gut! … Und natürlich hängen jetzt die Tomatensträuche (die sich lange Zeit erfolgreich gegen jegliche Farbe die nicht grün ist wehrten) voll mit kiloweise roten Paradeisern.

Deshalb musste ich heute mal kurzerhand Tomatensoße einkochen! Lecker! Ich liebe Pasta mit Tomatensoße. Deshalb werden die Gläser mit Sicherheit nicht bei mir Überwintern, geschweige denn den nächsten Jahreswechsel überleben. 🙂

… und verschenkt wird auch keins! 😉

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spätes (Tomaten)-Glück

Nachdem ich vor fast 2 Wochen die Tomatenstöcke eines Großteils ihres Grünzeugs beraubt habe schien ja nochmal ein paar Tage richtig schön die warme Spätsommersonne auf die Pflanzen. Jetzt hab ich sooo viele Rote auf einen Schlag, dass ich ernsthaft überlegen muss was ich damit mache. Jeden Abend Tomatenbrot ist irgendwann auch nicht mehr schön.

Vorschläge?

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Feigenchutney

Ich liebe Feigen zu Ziegenkäse oder Marmelade auf einem Bauernbrot mit Camembert! Die logische Konsequenz ist ein Feigenchutney! Wurde heute gekocht und noch lauwarm auf dem Käsebrot probiert! … Sooo lecker!

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Rezept:

500g Feigen

200g Zwiebeln

2 EL brauner Zucker

100ml Portwein

100ml Rotwein

2EL Balsamico

etwas Zitronenschalenabrieb

150g Gelierzucker 2:1

Herbst? Ich bin bereit!

Der Sommer hätte (wie jedes Jahr) noch etwas länger dauern können … aber nichts desto trotz freue ich mich auf den Herbst! Man kann wieder Stiefel tragen, Zwiebelkuchen und Federweißer, Apfelmost, Kürbis, heiße Schokolade, beim Laufen nicht mehr so schwitzen und nicht mehr von Insekten angegriffen werden, mit einer Tasse Tee und einem guten Buch auf dei Couch kuscheln, … etc.

Und natürlich kann man jetzt auch wieder Stricken und Häkeln. Ich habe 1000 Ideen im Kopf, zwei davon schon umgesetzt:

a) eine gehäkelte Mütze, aus derselben Wolle wie meine Norweger-Strickjacke, mit dem neuen voodoowool-Etikett (mit Totenkopf!)

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und b) Socken in den Farben und Mustern: rosa, hellblau + psycho 😀

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Auch in den letzten Monaten DIESEN Jahres werde ich nicht unter kalten Füßen und Ohren leiden!

Mangoldquiche und Feldsalat mit Himbeerbalsamico-Dressing

Ich finde ja Mangold (vor allem der mit dem roten Strunk) ist das schönste Gemüse, das es gibt. Es wächst und gedeiht auch auf unserem Acker ganz gut. Heute habe ich also versucht was daraus zu kochen und bin hocherfreut. Es wurde eine Mangoldquiche mit Schafskäse dazu gab es Feldsalat mit Himbeer-Essig. Lecker!

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Quiche:

1 Blätterteig aus dem Kühlregal

Mangold (kleingeschnitten)

1 Pck Schafskäse

3 Eier

150 ml Milch oder Sahne

Salz, Pfeffer, Muskat, Paprika, 1 Zehe Knoblauch

bei 220°C ca 60min backen

PS: Nächstes mal denke ich daran ein paar Pinienkerne reinzuwerfen!

Weinfest landunter

Mit zwei Freunden war ich gestern auf dem Darmstädter Weinfest. Stimmung war super, Wein ebenso, das Publikum war sehr unterhaltsam. Allen voran die Troja-Sisters: drei ältere Damen (80+) mit Rollatoren auf denen „Troja“ stand. Das gab Anlass für die wildesten Spekulationen was wohl des Nächtens aus den Einkaufstaschen der Gefährte zu krabbeln beginnt!  Die Bergsträßer Engel kümmerten sich ganz wunderbar um das leibliche Wohl ihrer Gäste und halfen auch gern mal den 80jährigen Partymäuschen durchs Gedränge. 

Als dann das Unwetter losbrach und es schüttete wie aus Eimern tat das der der Laune keinen Abbruch. Zum Glück hatte ich schon ein oder zwei Piffchen intus, damit ich nicht ganz so sehr unter den kalten Füßen litt (Sommerrock und Flip Flops waren gestern nicht die optimale Wahl). 

Zum Glück rettete uns dann auch noch Christian, der mit öffentlichen Verkehrsmitteln in die Stadt kam und uns mitsamt Auto sicher nach Hause brachte. 🙂 By the way: ‚Parkhausbetreiber‘ kommt bei mir jetzt definitiv auf die Liste der unmoralischen Jobs! Erpresser sind das!

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