Verdammter Nachtdienst

Mindestens einmal, meist zweimal im Monat muss ich nachts arbeiten. Meist 2 bis 4 Nächte am Stück. Von 21:00 bis 6:30. Ich HASSE das! Ich bin nicht dafür geschaffen nachts zu arbeiten. Ich liege gern nachts in meinem Bett! Ich bekomme tags immer zu wenig Schlaf und oft bin ich danach (im wohlverdienten Frei) erkältet.

Bevor ich zum ersten Dienst gehe versinke ich im Selbstmitleid und bin unerträglich leidend. An solchen Tagen geht man mir besser aus dem Weg. Wenn ich könnte würde ich das auch tun.

Heute war wieder so ein Tag. Ich habe versucht möglichst lange zu schlafen und dann lauter unliebsame Dinge erledigt (Hausarbeit wie Putzen, Bügeln und Aufräumen), denn wenn man eh schon schlechte Laune hat können derartige Tätigkeiten die Laune nicht mehr versauen. Ist ja eh schon alles im Eimer. Zu allem Unheil wartet die Erkältung nicht bis nach dem ND sondern beglückt mich jetzt schon mit Halsschmerzen und Schniefnase. Nachdem ich Mme Flamusses Bericht über Zucker gelesen habe trinke ich jetzt sogar den Erkältungstee ohne Kalorien – das macht den Tee nicht besser! 😦

Ich werde mir wohl auf dem Weg zur Arbeit noch ein paar kalorienreiche Schokokekse kaufen, … oder ne Tüte Chips … oder BEIDES! 😀

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Quinoa-Tabouleh

Ach was wär das für eine tolle Beilage zum sommerlichen Grillevent! Leider schüttet es draußen bei kuschligen 17°C! Als ich heute mrg mit dem Rad zur Arbeit fuhr bildete mein Atem kleine Wölkchen. … Nein, ich habe nicht auf dem Rad geraucht! Es war wirklich so kalt um 5:30!

Wenn es also danach ginge müsste ich heute Abend ein Kürbissüppchen oder Käsespätzle kochen. Oder ein Käsefondue, Ente auf Rotkohl, einen ordentlichen Eintopf! Aber ich wollte so gern mal Tabouleh aus Quinoa ausprobieren. Normalerweise nehme ich feinen Bulgur, das hat den Vorteil, man muss ihn nicht kochen sondern nur ziehen lassen. Nun hat die Spülmaschine eben einen Topf mehr zu spülen, so what!

Die Zutaten: (Mengenangaben sind aus!)

Quinoa (20min gekocht)

Biber Salcasi (Paprika Paste) Tatli (süß)

Biber Salcasi ( “ ) Aci (scharf)

Tomaten, 1 Gurke, 2 Schalotten, Petersilie, Minze

Tahin (Sesampaste)

Salz, Pfeffer, Knoblauch, Cumin, Koriander (Pulver), Granatapfelsirup und etwas Honig

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Dazu gabs nen Simit – ein perfektes sommerlich-leichtes Abendessen. … und jetzt geh ich in die Wanne!

Türkisch-sommerliches Top nachgenäht

Im April diesen Jahres kaufte ich mir im Türkeiurlaub, in einem kleinen Laden in Gümüslük (das klingt so wahnsinnig türkisch, deshalb muss es erwähnt werden;-)) eine Pluderhose und ein weißes Baumwolltop. Dieses gefiel mir so gut, dass ich plante es nachzunähen. Gesagt getan, heute stelle ich nun allerdings erstmal das Probestück vor. Genäht aus schnödem Baumwoll-Viskose-Karostoff (der schreit eigentlich danach eine Pyjamahose zu werden, aber dafür wars eh zu wenig), etwas zu leicht für das gewünschte Ergebnis, aber wenn ich mir schon die Mühe mache eine Anleitung zu basteln, dann mache ich mir auch die Mühe eines Probeexemplars.

Die Rückseite ist mit eingenähten Gummischnüren elastisch eingefasst, was zu einer schönen Passform führt ohne dass man einen Reißverschluss zum Ein- und Ausstieg braucht. Beim Nachnähen spannte ich allerdings die Gummischnüre zu sehr, so dass das Shirt etwas zu spack geraten ist (ein Hoch aufs Probestück!).

Ich werde beim nächsten Mal auch noch etwas mehr Material einplanen. Die Nahtzugabe war wohl für die Overlock recht knapp bemessen.

Ebenso werde ich einen festeren Baumwollstoff bevorzugen, damits besser fällt. Aber hier erst mal die Bilder:

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das Dupilkat

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im direkten Vergleich von vorn

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im Direktvergleich die zusammengeschnurrte Rückseite 😉

So, meine Damen und Herren, und jetzt werde ich versuchen zum ersten mal bei MMM me-made-Mittwoch mitzumachen.

MMM Logo

Geschafft! Schon so oft hab ich mir angeschaut was die fleißgen Mädels bei MMM genäht haben. Es ist immer wieder eine Freude! Und heute bin ich sogar auch dabei. Ich bin stolz wie bolle! Das ist sogar fast eine gute Ausrede dafür, dass ich heute die Yogastunde habe sausen lassen … naja, genaugenommen habe ich es um kurz vor 19:00 gerade mal geschafft mein Nachmittagsschläfchen zu beenden. Andere nennen das Koma!

Zweckentfremdeter Gewächshausschrank

Heute ist ein RICHTIGER Sommertag! Temperaturen über 30°, strahlend blauer Himmel, ein fruchtiges Eis, … Okay, mache mich gleich auf den Weg in die Eisdiele!

Mein diesjähriges Geburtstaggeschenk von lieben Freunden ist ein Gewächshaus in Form eines Glasschranks vom skandinavischen Möbelhersteller. Das Ding hat schon eine Menge Samenkörner warm gehalten und aufgezogen. Aktuell ein paar Kohlrabis und Pastinaken (auf dem oberen Regal). Heute mittag hab ich ihn allerdings zweckentfremdet und ließ mein Brot darin gehen (auf dem 2. Regal von oben). … Hat wunderbar geklappt!

Jetzt ab in den Ofen, nach 10 min runterschalten und dann schnell mal mit dem Rad zum Eisdealer! 🙂

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Ebenfalls zweckentfremdet: die Beeteinfassung!

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Die Diskrepanz zwischen Läuferhirn und Läuferkörper

Irgendwas ist immer: entweder es fehlt die Motivation oder die Bänder machen nicht mit. Dann halten alle Bänder wieder aber die Kondition ist hinüber. So eben auch jetzt nach 8 Wochen Laufpause.

Nachdem ich letzte Woche die lauffreie Zeit für beendet erklärt habe startete ich heute wieder zu meiner üblichen 8km Runde durch den Wald. Das Hirn sagt: „Jaaa, lauf los! Gib Schub Rakete!“ und der Körper sagt nach anderthalb Kilometern „Hey Freundchen, Laufen ja, aber nicht in diesem Tempo!“. Und weil ich mir nicht nach 3km die Lunge aus dem Hals husten wollte musste ich wohl oder übel einen Gang zurückschalten. Da hier im vorderen Odenwald weit und breit keine flache Strecke zu finden ist und sich die 15% Steigungen anfühlten wie die Eiger Nordwand, waren (zahlreiche) Gehpausen angesagt, vor allem auf den Steigungen.  Boah, das macht Spaß wie eine Wurzelbehandlung beim Zahnarzt! Diese Diskrepanz zwischen dem gewünschten Tempo und dem was machbar ist kann einen echt runterziehen! Schön ist anders! … Aber gut, ist halt so. Vor den Erfolg haben die Götter nunmal den Fleiß gestellt!

Deswegen: jetzt mal nicht jammern sondern Laufen! Und zwar regelmäßig und erst mal alleine. Also genaugenommen nicht ganz alleine sodern mitsamt Schweinehund und mentalem Gejammer!