Blogpause

Manchmal läufts einfach … rückwärts und bergab!

Eigentlich hätte ich bald Urlaub und würde mitten in den Vorbereitungen für einen Trip nach Kroatien stecken. Aber leider sehr hat mir das Haustier dazwischen gefunkt. Er hat sich mit Giardien angesteckt und jetzt ist nichts mehr wie es war. Er hat ne Menge Gewicht verloren (3,5 kg statt 6,5!) und war teils echt schlapp. Teils hat er nur gekotzt und ich dachte schon er muss in die Tierklinik. Jetzt geht es dem Kater besser. Infos auch hier.

Aber der Urlaub ist trotzdem gestrichen. Ich kann ihn infiziert nicht in die Obhut der Katzensitterin geben. Ich kann niemandem zumuten sich um ihn zu kümmern, da die Giardien auch auf den Menschen übertragbar sind.

Deshalb gibt es hier ausführliche Hygienemaßnahmen. Alle Plätze die der Kater aufsucht zum Chillen sind mit Decken und Tüchern abgedeckt, welche täglich  gewaschen werden. Futter- und Wassernäpfe werden täglich desinfiziert. Der Fussboden wird täglich gewischt. Schlafzimmer ist katzenfreie Zone.

Tja, die Stimmung ist gedrückt. Zum Glück (oder auch nicht) kann ich evtl meinen Urlaub verschieben und später im Jahr nehmen. Wer hätte nicht gern 3 Wochen („Sommer“)-Urlaub im NOVEMBER!

Tja, soviel dazu, dass es derzeit recht ruhig ist auf Voodoowool.

 

LG und schönes Wochenende

ÖPNV Drama

Ich bin ja ein Freund der ÖPNV Idee. Lass Dein Auto stehen und setz Dich in Bus und Bahn! Ist besser für die Umwelt, die Nerven und schont den Geldbeutel  … okay DAS leider nicht. Bei €2,50 pro Fahrt ist das nicht unbedingt günstig. Man müsste es zusammenrechnen inwieweit es nicht vielleicht sogar billiger wäre mit dem Auto zu fahren … aber seis drum. Ich fänd es klasse wenn man Innenstädte vom Autoverkehr befreien könnte.

Außerdem kann man in Bussen und Bahnen lesen! Ein weiteres PLUS auf dem PRO-ÖPNV Konto. Also eine optimale Nutzung der Zeit die man braucht um von A nach B zu kommen.

Drum begab ich mich heute in die Stadt um zur Bücherei zu gehen. Auf dem Hinweg wurde ich mit dem Auto mitgenommen, den Rückweg wollte ich mit den Öffentlichen bestreiten. Soweit der Plan und die verschwommen romantische Idee vom sich-durch-die-Gegend-kutschieren lassen und dabei-Lesen-zu-können.

Nach dem Besuch in der Bücherei lief ich eine kleine Runde durch die Stadt, es war leider wettertechnisch nicht optimal, bei strömendem Regen. Dann stellte ich mich an die Haltestelle, zog einen Fahrschein (was für Menschen die das nicht oft tun durchaus tückisch kompliziert sein kann) und wartete (im immernoch strömenden Regen). Die Linie 3 fuhr vorbei und ich wartete so vor mich hin (vollkommen versunken in den Versuch meine frierenden nasskalten Füße zu ignorieren). Als ich mich nach 20 min doch wunderte, dass die 9 nicht kommt fiel mir dieser nicht-ganz-unauffällige Zettel auf. Ein geübtes Auge hätte ihn sicher gleich bemerkt (ein ganz erfahrener Großstadtindianer hätte bestimmt auch das Haus in Gummistiefeln verlassen)!

ÖPNV Drama

Ein Innenstadt-Nahverkehr-Profi hätte ad hoc gewusst welche Ersatzroute zu nehmen ist. Ich stand da wie ein bescheuertes Landei und musste dann auf die nächste 3 warten um den Fahrer zu fragen. … Der aber auch nicht sofort eine gute Idee parat hatte!😉 Sein erster Vorschlag war der Bus der Linie K! hähä

Also fuhr ich dann mit der Bahn in die entgegengesetzte Richtung zurück in die Innenstadt um dort auf den Schienenersatzverkehr zu warten, der mich an die Umsteigemöglichkeit brachte um den Bus in mein Dorf nehmen. Die Busse waren nicht gerade brechend voll, aber die Luft war schwül und geruchsbelastet von Regen und diversen Ausdünstungen der Mitreisenden. Die Sitze waren schmutzig und unbequem. Die Klimaanlage blies mir kalt in den Nacken. So langsam klärte sich der schwärmerische Nebel und ich erinnerte mich an die Zeit als Schülerin, wie unangenehm Bus und Bahn Reisen doch sein können. Hatte ich irgendwie vergessen!

Jetzt mach ich mir eine Tasse Tee, ziehe die extra warmen Socken an und erfreue mich der Bücherschätze die ich nach Hause geholt habe.  Mein Auto bekam übrigens einen liebevollen Klaps als ich daran vorbei auf das Haus zulief. Gott sei Dank, bin ich im Normalleben ansonsten autark und nicht auf den ÖPNV angewiesen.

 

Lunchbag für den Liebsten

Gestern nähte ich für den Liebsten eine Lunchbag. Derzeit geht er einer richtig anstrengenden Arbeit nach und nimmt sich dann was zu Essen mit.

Schon seit geraumer Zeit liebäugele ich damit eine Lunchbag zu nähen, eigentlich für mich. Ich nehme mir auch meist mein Essen mit zur Arbeit. Als ich jedoch den Stoff mit Retro-Fotokameras sah war klar, das wird seins! Innen habe ich blaukariertes Wachstuch vernäht.

Aufgrund des Musters wurde der Beutel recht groß: 23cm breit, 10cm tief und 40cm hoch. Ich zerschnitt einen kleinen ollen Gürtel als Verschluss weil das so gut zum Retrostil passte.

Er hat sich gefreut – aber erst so richtig gefreut als er mitbekam, dass ich es selbstgenäht habe! … Depperts Haustier!

😉

sehr sportliche 12 von 12 im Juni

Eeeeendlich schaff ich es mal wieder mitzumachen bei der schönen Idee von Caro von Draußen nur Kännchen.

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Mein heutiger Tag begann f***ing früh. Nämlich um

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Damit ich in Ruhe noch etwas frühstücken kann bevors um 6:00 auf die Tartanbahn geht. Was bei schattigen 14° und leichtem Regen nicht sehr verführerisch war.

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So richtig hell wars noch nicht. Viel los war auch nicht beim 24h Lauf in Traisa. Aber 2 ganz tapfere Läufer aus unserem Team haben die Nachtsunden abgedeckt. Also gibt es keine Ausrede.

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Ich habe mein erstes Stündchen runtergerissen. Oberstes Ziel war durchzuhalten, Laufstil wird überbewertet!

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Getreu dem Motto: schlimmer geht immer hat es ab etwa 10:00 GESCHÜTTET wie aus Kübeln!

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Zum Glück hatte ich ein halbwegs trockenes Plätzchen um den Rest des Teams anzufeuern.

Nach vollbrachten 24h gingen dann zum Abschluss alle Beteiligten auf die Bahn und liefen die letzten 400m zusammen.

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Da der Sponsor unseres Teams abgesprungen ist haben wir nicht nur die Organisation und das Laufen übernommen, sondern wir haben auch noch zusammengelegt um etwas beitragen zu können.

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Es war trotz allem ein schönes Event und es kam viel Geld zusammen. Über 26.000 Euro! Und alles für einen wirklich guten Zweck!

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Zu Hause kümmerte ich mich um a) die Flüssigkeitsbilanz,

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b) die Energiebilanz

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und c) natürlich die Kuschelbilanz!

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Jetzt fehlt für heute noch ein Sieg für Gryffindor bei der WM!😉

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In diesem Sinne: allen einen schönen Abend!🙂

Zimtschnecken deluxe

Zimtschnecken deluxe

Seit meinem letzten Besuch beim schwedischen Möbelgiganten schwebt mir vor Zimtschnecken zu backen. Allerdings waren mir die industriell gefertigten dort etwas zu trocken und zu hart. Nicht dass es die Zähne nicht mehr schaffen würden, aber ich mag die zarte Fluffigkeit von backfrischem feinem Hefeteig. Mal ganz abgesehen vom Duft in meiner Wohnung … ! Dazu eine frische Tasse Kaffee und es fühlt sich an wie Urlaub in Bullerbü!

Das Rezept:

40g Hefe

500g Weizenmehl

240ml Milch

60g Butter

60g Zucker

1 Ei

Prise Salz

Die Füllung:

45g brauner Zucker

2 TL Zimt

Butter

Guss:

100g Puderzucker

Zitronensaft

Hagelzucker

TV Empfehlung

Seit über einer Woche habe ich nicht mehr erfolgreich TV geschaut. Den Tatort am SO hab ich zur Hälfte verschlafen und sonst blieb die Flimmerkiste aus weil zu viel zu tun.

Heute aber habe ich einen TV-Tip der mit am Herzen liegt. Lange Zeit kaufte ich gern den günstigen Honig in den praktischen Squeezeflaschen. Seit ich den Film „More than Honey“ sah nicht mehr! Jetzt gehe ich auf den Samstagsmarkt in die Stadt oder decke mich bei Imkern hier in der Gegend ein.

Unbedingt sehenswert! Heute Abend, phoenix, 22:30!

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Warum ich kein Brot beim Bäcker mehr kaufe

Seit Januar habe ich beim Bäcker kein Brot mehr gekauft. Der Grund ist mein neuer Mitbewohner. Ich habe ihn ein paar Tage auf der heizung wohnen lassen, ihn ein paar Tage gefüttert, gehegt und gepflegt. Jetzt habe ich immer 100g Roggensauerteig im Kühlschrank.

Seit Januar hantiere ich mit Zutaten, Backtemperaturen und Wasserschalen im Ofen. Damit mein Brot nicht nur geschmacklich überzeugt sondern auch mit einer schönen Kruste daherkommt.

Sicher waren auch ein paar Rückschläge dabei. Wenn man zB vergisst nach 10 min die Temperatur von 250 auf 190° zu senken bekommt man ein astreines Roggenbrikett. Man kann die schwarze Kante abschneiden … muss man aber nicht.

Mit dem heutigen Ergebnis bin ich außerordentlich zufrieden. Deshalb hier das Rezept:

700g Roggensauer

750g Mehl (50 Roggen (akute Versorgungslücke!), 350 Weizen VK, und 350 Dinkel  VK)

350ml Wasser

30g Hefe

30g Salz

1 EL Honig

Gebacken bei 250° mit Wasserschale für 20 min, dann weitere 25min bei 190° ohne Wasser.

Dazu gibts heute Abend Butter, einen Salat Nicoise und einen kühlen Riesling!

Bon apetit!🙂