kleine Nelkenrevolution für Mme Flamusse

Und natürlich haben wir Nelken im Garten. Heute in der Morgensonne fotografiert. 🙂

Die rote Landnelke ist weltweit ein Symbol für den Sozialismus. Rote Nelken waren während der französischen Revolution ein Widerstandssymbol der Adeligen, die mit der Guillotine hingerichtet wurden. Dieses Symbol wurde 1889 auf dem internationalen Sozialistenkongress in Paris durch die Anhänger der Arbeiterbewegung aufgegriffen, indem sie die rote Nelke im Knopfloch zu ihrem Erkennungssymbol machten. In Deutschland, vor allem in der DDR, war die rote Nelke ein Erkennungszeichen, das etwa zu feierlichen Anlässen am Revers getragen wurden. Aus diesem Grund war es im Westen Deutschlands in eher konservativ geprägten Familien nicht gern gesehen, wenn ein zukünftiger Schwiegersohn den Eltern seiner Freundin einen Strauß roter Nelken mitbrachte.     (geklaut bei Wikipedia)

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Ich wünsche allseits ein schönes, sonniges, freies (!) Wochenende!

Anzucht von Wärmespendern

Der Sommer wird heisssssss, heiss heiss, Baby! .. Wenn vielleicht auch nicht temperaturtechnisch, dann zumindest beim Essen. 8 kleine Chilipflänzchen habe ich gezogen! Die Black Pearl, nicht die Schärfeste Sorte aber sehr lecker! Auch hervorragend geeignet für Harissa.

Capsaicin als Ersatz für Sommersonne! Ich hoffe das wird nicht nötig sein! 😦 Sonst muss ich weinen!

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Und natürlich: kein Sommer ohne Tomaten! Da mir letztes Jahr die Ochsenherztomaten am besten geschmeckt haben (süß, saftig, festes Fleisch, ein Hauch von Urlaub in der Bretagne) werden diese Jahr nur Ochsenherzen gezogen. 4 Stück sind angegangen, wurde heute pikiert und umgetopft, da sie schneller wuchsen als gedacht. Sie versuchten schon den Deckel des Gewächshauses anzuheben. Vielleicht zu wenig Licht, wenn sie so schießen.

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Neue Werke

Weil ich nichts poste heisst das nicht ich sei faul! Zum Nachholen ein paar Bilder:

ein Paar Zopfmustersocken für eine Freundin:

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Rucola-Pesto aus dem eigenen Garten (das Glas ist aber mittlerweile leer):

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ein Paar Ringelsocken, für eine andere Freundin:

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uuuuund …

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mein erster Börek! Aishe hat Börek gemacht! 😀 Ich bin total stolz!

Leider hab ich kein Bild davon als er angeschnitten wurde. Aber man sagte mir er sei lecker gewesen!

Morgen gehts erst mal hinaus in die weite Welt, … naja. Es geht nach Essen! Zum Kongress mit einer lieben Kollegin und ich freu mich drauf! Input! Input! Input! 🙂

Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende!

Die dunkle Seite des saisonalen Gemüses

Genauso hat es ein Freund von mir vor einigen Tagen genannt und er hat Recht! Du pflanzt an und hegst und pflegst um dann von einem auf den nächsten Tag mit tsunaminösen Mengen an Gemüse (oder Obst) zugeschüttet zu werden.

Das ganze Jahr denkst Du „… ach, wenn erst wieder Kürbis-Zeit ist … :-)“ und plötzlich kommen sie aus alles Ecken und Enden gewachsen und gesprossen. Nachts wachsen sie bis an Deine Balkontür, wäre die offen vielleicht sogar bis ins Wohnzimmer. Mehr als Du essen und fast schon mehr als Du verschenken kannst!

Und mal ganz ehrlich: wenn ich das Wort EINKOCHEN höre schießen mir sofort Bilder in den Kopf! Zum Beispiel der Keller meiner Großtante Hedwig (Gott hab sie selig). Die alte Dame starb und hinterließ einen Kellerraum mit Eingemachtem das mengenmäßig gereicht hätte um die komplette Sahelzone einen Monat mit Kürbis süß-sauer und Schattenmorellen durchzufüttern. Da konnte man nicht nur sehen was letztes und vorletztes Gartenjahr so los war, man konnte das in Zeiträumen von Jahrzehnten eruieren. Und wer will das schon! Eingelegtes wird ja durch jahre-/jahrzehntelanges Aufbewahren nicht besser. Außerdem sieht es ab einer gewissen Zeit unapetittlich aus. Eher so nach Horrorkabinett, nach Gunther von Hagen stellt aus oder ich weiß was Du im Sommer 1999 eingemacht hast, …

Und nun? Tja,  ich habe die nächsten Tage viel vor und fahre am Sonntag in Urlaub! Soweit so gut! … Und natürlich hängen jetzt die Tomatensträuche (die sich lange Zeit erfolgreich gegen jegliche Farbe die nicht grün ist wehrten) voll mit kiloweise roten Paradeisern.

Deshalb musste ich heute mal kurzerhand Tomatensoße einkochen! Lecker! Ich liebe Pasta mit Tomatensoße. Deshalb werden die Gläser mit Sicherheit nicht bei mir Überwintern, geschweige denn den nächsten Jahreswechsel überleben. 🙂

… und verschenkt wird auch keins! 😉

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spätes (Tomaten)-Glück

Nachdem ich vor fast 2 Wochen die Tomatenstöcke eines Großteils ihres Grünzeugs beraubt habe schien ja nochmal ein paar Tage richtig schön die warme Spätsommersonne auf die Pflanzen. Jetzt hab ich sooo viele Rote auf einen Schlag, dass ich ernsthaft überlegen muss was ich damit mache. Jeden Abend Tomatenbrot ist irgendwann auch nicht mehr schön.

Vorschläge?

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Mangoldquiche und Feldsalat mit Himbeerbalsamico-Dressing

Ich finde ja Mangold (vor allem der mit dem roten Strunk) ist das schönste Gemüse, das es gibt. Es wächst und gedeiht auch auf unserem Acker ganz gut. Heute habe ich also versucht was daraus zu kochen und bin hocherfreut. Es wurde eine Mangoldquiche mit Schafskäse dazu gab es Feldsalat mit Himbeer-Essig. Lecker!

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Quiche:

1 Blätterteig aus dem Kühlregal

Mangold (kleingeschnitten)

1 Pck Schafskäse

3 Eier

150 ml Milch oder Sahne

Salz, Pfeffer, Muskat, Paprika, 1 Zehe Knoblauch

bei 220°C ca 60min backen

PS: Nächstes mal denke ich daran ein paar Pinienkerne reinzuwerfen!

„Vom Kalebassen-Monster“ oder „Das Gemüse für die Großfamilie“

Nachhaltig beeindruckt hat mich heute der Blick unter die Kalebassen-Kürbis-Blätter. Vor ein paar Tagen hatte ich schon gesehen, dass da Schlangengurken-ähnliche Gebilde entstehen und habe mir vorgenommen mal im Internet zu recherchieren was man mit der Frucht anfängt.

Heute war ich am Beet und habe ein paar Zucchini und die ersten 2 roten Tomaten geerntet. Bei genauerer Betrachtung war ich doch recht erstaunt, was aus dem Kalebassen-Ding geworden ist. Nicht nur, dass die Pflanze einen Platz von mehr als 2 Quadratmetern beansprucht (die Hokkaido-Pflanzen hingegen eher einen knappen) sondern unter dem Blätterdach wuchsen Früchte von nicht-geahnten Dimensionen heran. Die Kürbisse sind etwa 100cm lang, gebogen, hellgrün und  2 – 2,5 kg schwer. Da werden auf jeden Fall einige Leute von satt.

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Hat mich sofort an dieses Zauberbohnen Märchen denken lassen. 🙂 Was mir meine Kalebasse wohl zaubert? Hoffentlich ein schmackhaftes Gericht.

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