Urlaubssehnsucht

Dieses Jahr hatte ich bislang keinen Urlaub der länger als 3 Tage dauerte. Ich war in Straßburg, in Dänemark und hier und dort. Da wir derzeit auf der Suche nach einem neuen Zuhause sind wollte ich mir ein paar Tage aufheben um ggf Renovieren oder Umziehen zu können. Nun scheinst so als würde ich jedoch noch länger in meiner Wohnung verweilen. Also kein Bedarf an Umzugsurlaub.

Der liebenswerte Y-Chromosom-Träger an meiner Seite hat für die Zeit meines Urlaubs im September nun leider schon zu viele Termine und ich habe mich (mittendrin) auch schon für einen Kongress angemeldet.

Mal schaun ob ich nicht noch eine Woche zusammenkratze und wegfahre. Am liebsten ans Meer! Sonne wäre natürlich toll, da der Sommer bisher ja eher ins Wasser fiel, ansonsten gern eine Wärmflasche, dicke Socken und ein Solarium in der Nähe. Ein kleines Hotel in Strandnähe und viele Bücher, das wär so nach meinem Geschmack. 🙂

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Pflaumenmus mit Heiligenschein

Holy smokes. Da hab ich doch letzte Woche ein Beutelchen Wildpflaumen geschenkt bekommen. FÜR MICH gesammelt auf einem Pilgerweg. Ein paar davon habe ich gegessen, den Rest eingekocht zu Pflaumenmus.

Mit dabei Nelkenpulver, Zimt und Cardamon und einen ordentlichen Schuss Pflaumenschnaps. Mit diesem Aufstrich geht der Segen einer höheren Macht einher. Da ist man auf der sicheren Seite! 🙂 Ganz bestimmt!

In diesem Sinne: …  E nomine patris et filii et spiritus sancti … Bon apetit! …

2014-08-25 11.08.25

 

Sugo di pomodoro

Gerade vor kurzem habe ich das letzte Glas Tomatensauce vom Vorjahr aufgebraucht. 

Heute sorge ich für Nachschub. Die Tomaten sind zwar nicht ganz so zahlreich wie letztes Jahr, aber geschmacklich hervorragend. Vor allem die Ochsenherztomaten schmecken wie Urlaub. 🙂 

Zusammen mit Zwiebeln, Knoblauch, Rosmarin, Paprika, Pastinaken und allem was Geschmack gibt plus etwas rote Beete für die Färbung kochen sie jetzt auf dem Ofen und werden später in Gläser gefüllt. Auf dass es auch im kommenden Jahr selbstgemachte sugo di pomodoro gibt. 

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Männer die die Welt nicht braucht!

Nicht dass ich sagen möchte, die Welt bräuchte keine Männer. Quatsch! Aber heute hatte ich Kontakt zu einem Exemplar besonderer Güte.

Der Reihe nach: eine sehr kurze Nacht (schlecht geschlafen weil Frühdienst, wie so oft) wachte ich schon um 3:30 auf (statt um 5:00, wenn der Wecker klingelt) und konnte nicht mehr einschlafen. Okayy, dann ist das eben so. Es folgte die Tatsache, dass mich ein Nachbar zugeparkt hatte, … okayyy, dann muss er eben wegfahren, die paar Minuten werden nicht dazu führen, dass ich zu spät an die Stechuhr komme, wird nur alles etwas hektischer. Dann ein extrem stressiger Dienst, wahnsinnig viel zu tun, wahnsinnig viel zu laufen. Okayyyy, macht ja nichts. Der Nachmittag wird gechillt, ich bin zum Essen eingeladen, lasse mich bekochen und umsorgen. Alles gut. 🙂 Dann die Absage des Lunchs, sorry – war spät und feuchtfröhlich gestern. Sprich Getränkeunfall / Kater! Okayyyyy, dann eben gleich heim auf die Couch. Eine Person erscheint nicht zum Spätdienst. Also rumtelefonieren. Sie hat auf ihrem Plan heute keinen Dienst eingezeichnet und kann auch heute nicht. Okayyyyyy, also schauen ob man kurzfristig Ersatz findet und siehe da, der Engel ist bereit einzuspringen (Chris Du bist ein Schatz!). Also schnell die Übergabe und noch eine Stunde Dienst drangehängt (an den nahezu pausenfreien 8h Dienst) um halbwegs die angefallene Arbeit abzuarbeiten. Damit der (aktuell noch unterbesetzte Spätdienst) über die Runden kommt. Um dem Tag noch etwas Positives abgewinnen zu können gehe ich nochmal kurz in die Stadt um mir overlock-Garn zu kaufen. Ich sollte leider feststellen, dass der Laden meines Vertrauens mir um 15:45 nichts mehr verkauft, er schließt um 14:00. Gut, man nimmt das Schicksal ja wie es kommt. Als ich dann also an der Ecke der Schulstraße beim Dönerladen rückwärts einparke fällt mir ein mittelalter (zw. 40 und 50) Mann auf, der mich ganz interessiert beobachtet. Kurz abgecheckt: kenn ich nicht, also egal! Ich parke, steige aus dem Auto aus und er ruft mir entgegen: „Respekt! Für ne Frau verdammt gut eingeparkt!“ . …

Ich dachte ich spinne! Erst starre ich ihn an und dann sprechen die Stimmen in meinem Kopf vom Töten und werden dabei immer lauter! Vorsicht, ich bin Krimileserin, ich kenne verdammt viele Wege wie man eines gewaltsamen Todes sterben kann. Leider war ich nicht so schlagfertig wie ich es mir gewünscht hätte. Ich sagte ihm nur er könne sich einen so blöden Spruch sparen und solle mir aus der Sonne gehen. Okay, ich sagte es wirklich richtig unfreundlich! Er schaute mich auch total bedeppert an. Ja klar! Aus seiner Sicht hatte er gerade einer Frau ein Kompliment gemacht und bekam dafür noch eine freche Antwort. Aus meiner Sicht dachte ich nur: Pass auf Freund Bratwurst, DU kommst mir jetzt grad recht! Wenn ich mit Dir fertig bin hast Du ne Zwiebel auf dem Kopf und weißt nicht mehr was oder wer Du bist. Was für ein Vollpfosten!

Eigentlich hätte ich ihm gratulieren müssen, dass er es im Verlauf mehrerer Jahrzehnte geschafft hat, sich den aufrechten Gang anzueignen. Das hat er zumindest bewiesen als er aufstand und zwei Schritte Richtung Bordsteinkante ging um mir besser beim Einparken zuzuschauen.

Depperts Haustier!

Liebster blog-award, Klappe die Dritte

So, jetzt wirds aber mal Zeit! Schon dir dritte Einladung zum liebsten blog-award. Jetzt muss ich mich aber mal ans Beantworten der Fragen machen. Ihr seid mir sicher nicht böse, wenn ich keine 11 bzw 33 blogger einlade, mir dies nachzutun. So viele kenne ich gar nicht und außerdem waren mir Kettenbriefe in der Schule schon verhasst! 😉

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Hier nun die Einladung von wolleule

1. Wie bist Du zum bloggen gekommen?
Ich lese gerne blogs. Das ist wie mit dem Kochen.Wer gerne isst kocht auch gern (ein gewisses Geschick und Neugier vorausgesetzt!).

2. Wer oder Was inspiriert Dich und warum?
Inspiration zum bloggen? Die kann überall herkommen. Überall wo ich etwas sehe, dass ich toll finde und den Wunsch verspüre es anderen zu zeigen.

3. Was macht Dich glücklich
Schokolade, Schokolade und Schokolade,  … okay, da gibts noch mehr: ein gutes spannendes Buch, ein sonniges Plätzchen auf der Terrasse, eine gute Tasse Tee, … to be continued

4. Welche drei Worte beschreiben Dich am Besten?
Ehrlich, sportbegeistert, zielstrebig

5. Was bedeutet Dir das bloggen?
Es ist mir eine liebgewonnene Freizeitbeschäftigung und ich mag es mit anderen Menschen darüber in Kontakt zu kommen.

6. Verspielt oder eher Puristisch?
Die Wohnungseinrichtung ganz klar puristisch, Stoffe zum Nähen gern mal verspielt.

7. Morgenmensch oder Nachteule?
Morgenmensch, ganz klar. Wenn auch keiner von der Sorte der um 7:00 schon direkt angeknipst ist und losplaudert.

8. Lieber Rot- oder Weißwein?
Beides, aber guten!

9. Was ist Deine liebste Handarbeit?
Da liegen Stricken, Nähen, Häkeln alle halbwegs gleichauf.

10. Welche Themen interessieren Dich überhaupt nicht?
Im Zuge der Politik-Berichterstattung finde ich es erschreckend wie oft über Kleidung und/oder Frisuren von Politikerinnen berichtet wird. Als wär das nicht völlig egal. Nie hat jemand über Kohls Anzüge oder Clintons Frisur berichtet – wozu auch!

11. Letzte Worte :)?
… das erinnert mich an die Sammlung der letzten Worte berühmter Persönlichkeiten. Oder auch „Ja, rechts ist frei!“. 😉

 

Dieses war der erste Streich, …

 

Hier nun die Einladung von nadelberndsnaehkaestchen

1. Pippi oder Annika?
Ganz klar Pippi, auch wenn ich deutliche annikaeske Züge aufweise! 😉

2. Energiesparlampe oder Glühbirne ?
Kerzenlicht

3. Highheels oder Sneaker?
Beides, alles zu seiner Zeit. Und ganz wichtig: bequem muss es sein. Ja, es gibt bequeme Highheels! 🙂

4. Schokolade oder Chips?
Ganz klar beides! Abwechselnd! Und dazu Cola! 😀 … hab ich zum Glück nie zu Hause. Sonst würd ich es essen.

5. Beethoven oder Led Zeppelin?
Eher Led Zeppelin, Beethoven nicht, wenn dann Bach.

6. Mount Everest oder Empire State Building?
Auf dem Empire State Building war ich schon, dann muss jetzt der Everest folgen. Vielleicht nicht bis ganz nach oben. Aber das Basislager dürfte drin sein. Gern morgen schon! 🙂

7. Walt Disney oder Freddy Krueger?
Oh neiiiin! Bloß nicht Freddy Krueger! :-O

8. Sonntagabend Rosamunde Pilcher oder Tatort?
Tatort! Ganz klar Tatort-Fan. Hoffentlich ist die Sommerpause bald vorbei.

9. Hippie oder Yuppie?
Weder noch, eher normalo.

10. Auto oder Fahrrad?
Auch ein ganz klares „beides“! Ich fahre sehr gern mit dem Rad, mag aber auch mein Auto.

11. Pool oder Meer?
Zum Schwimmen den Pool, zum Chillen das Meer, bzw den Strand. Am besten ca 80 Meter voneinander entfernt. Und Ruhe drumherum.

 

So, last but not least.

 

Hier die Einladung von wollerausch

1. Seit wann Blogst Du und warum?
Oh, da musste ich erst mal nachschauen. Seit Mitte März 2013.

2. Wer oder was inspiriert Dich?
Ich muss Dinge sehen, lesen oder machen, die mich begeistern. Das inspiriert mich dann zum bloggen.

3. Welche 3 Dinge sind Dir im Leben ganz besonders wichtig?
Meine Familie (blutsverwandt oder nicht, ich sehe meine Freunde als Familie), meine Freiheit, meine Zukunft.

4. Wenn Du 3 Wünsche frei hättest, was würdest Du Dir Dir wünschen?
Nur drei? … Also neben Friede auf Erden, … schwierig da die drei Wichtigsten rauszusuchen. Dann nehm ich noch Gleichheit für Jeden und ausreichend Essen.

5. Was waren besondere und schöne Momente in deinem Leben vielleicht auch aus deiner Kindheit.
Oh in meiner Kindheit hatte ich ganz tolle Momente. Campingurlaub, Angeln mit meinem Papa, (die 70er waren tolle Kinderjahre!) Ferienfernsehen, Bonanza, Karl-May-Festspiele, Namibia, und so weiter.

6. Wenn Du na sagen Wir 10 Millionen im Lotto gewinnst was würdest Du tun?
Einen Bauernhof kaufen, hier in der Gegend. Mit einem schönen alten Fachwerkhaus und vielleicht ein paar Containern auf dem Gelände. 😉
Und mit den restlichen paar Millionen schau ich mal, was mir einfällt. Ganz sicher ein Personaltrainer, der mir meine sportlichen Ziele näher bringt.

7. Wann vergisst Du alles um Dich rum?
Beim Lesen.

8. Dein Lieblingsbuch oder Lieblingsmusik?
Lieblingsbücher hab ich ganz viele. Einer der Klassiker ist Stefan Zweig. Hier besonders gern „Die Frau und die Landschaft“ oder „Die Mondscheingasse“. Aber auch ganz viel Neuzeitliches. Wie zB „Das Wochenende“ von Bernhard Schlink. 😉
Lieblingsmusik ganz klar Prog Metal und hier am liebsten Dream Theater. Aber auch Besidos und Dubioza kolektiv.

9. Was würdest Du auf der Welt ändern wenn Du könntest?
Sooo vieles. Alle Ungerechtigkeiten allem voran!

10.Gibt es ein Lieblingsblogthema?
Selbstgemachtes in jedweder Form

11. Hast Du ein Vorbild?
Nein

So, geschafft. 🙂 Ich bedanke mich für die Einladungen und hoffe Ihr habt Spaß an den Antworten.

Rockige Zeiten Part II

Wenns mal läuft läufts! Und so wurde noch ein zweiter Rock fertiggestellt. Aufgrund des nicht so fließenden Stoffs habe ich mir einen anderen Schnitt überlegt. Enger und gerade, keine A-Linie. War eigentlich ganz einfach. Erst einen Schlauch genäht, dann rechts und links eine „Ziernaht“, Reißverschluss und Schlitz und zu guter Letzt 4 Abnäher. Fertig.

Das nächste mal werde ich den Bund noch etwas abrunden. Dieser ist gerade, das sitzt nicht so gut. Aber seis drum. Hängt ja eh ein T-Shirt drüber. 😉

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Rockige Zeiten

Heute habe ich mich endlich mal der neuen Overlock zugewandt. Und ich muss sagen, das ist toll! Sie schnurrt wie ein Kätzchen und macht tolle Nähte. 😀 Es erweitert den Rahmen meiner Möglichkeiten um ein Vielfaches.

Einer meiner Lieblingsröcke ist ein ganz einfacher Grauer aus dem Hause Hager&Mager. Dieser Rock begleitete mich schon nach Kambodscha in den Urlaub, sprich er muss mindestens 9 Jahre alt sein. Somit ist es nicht verwunderlich, dass der Stoff etwas mitgenommen aussieht. Dort wo die Umhängetasche schubbert hat sich die Struktur des Stoffs nicht zu ihrem Vorteil verändert.

Da ich nun so gerne Stoffe einkaufe („Oh schau mal, das gibt bestimmt einen schönen Rock!“ – ein Klassiker!) habe ich diverse Stoffe zur Auswahl um den Schnitt zu übertragen. Heute also setzte ich mich dran und änderte lediglich den oberen Rand. Statt einer Schnürung nach Außen zog ich einen Gummibund ein, weil ich nicht wusste mit welcher Art Kordel ich ihn binden soll. Bei Berechnung der Nahtzugabe habe ich nicht ganz korrekt gerechnet (*hüstel), deshalb ist er einen cm kürzer als das Vorbild. Der Stoff ist etwas fester, deshalb fällt er nicht ganz so schön. Aber das Ergebnis ist alles in allem zufriedenstellend.

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Zugegebenermaßen muss ich an den Selfies noch arbeiten. 😉 Vielleicht gibts da einen VHS-Kurs?