Cakepops … oder auch: Lass uns die Welt in Schutt und Asche legen!

Vorab so viel: Heute ist alles wieder gut! … Aber nun zu den Dramen des gestrigen Tages:

Geplant war eine Back- / Bastelaktion mit Freundin. Sie wollte zum Geburtstag ihres Liebsten mit Cakepops auftrumpfen. Also folgte die Planungsphase: lustige Rezepte aus dem internet! Wir fanden 1) Oreos, die als Fledermäuse daherkamen. Man muss nur mal eben die Oreos auseinanderschrauben, ein paar Deckel in der Mitte trennen, Ecken rausfräsen und dann als Flügel in die Mitte des Oreos kleben. Dann wieder verschließen, Augen und Vampirzähne drauf und fertig! … Hahaha!

Mit dieser Katastrophe fing es an. Die Oreos ließen sich nicht auseinanderschrauben. Hey, mal im Ernst Leute, die Werbung lüüügt! Die machen uns was vor! Im Werbespot schaffen das sogar grobmotorische kleine Klugscheißerkinder und erzählen ihren Hunden dann „Wie einfach das ist!“. Pfffrzz! Die dämlichen Amikekse sind in der Mitte (leider nicht ganz mittig, sonst hätte man sie als Flügel ja noch verwenden können) auseinandergebrochen! Die Ecken aus den Flügeln rauszufräsen hätte vielleicht eines Geräts bedurft wie es Glasschleifer, Zahnärzte oder antwerpische Diamantenschleifer verwenden, mit normalen (rasiermesserscharfen) Messern geht es nicht, sie brechen auseinander! Die gekauften Cakepop-Stiele waren zu dick für die Oreos. Wollte man sie zwischen die Keksscheiben stecken brachen diese wiederum auseinander (hier sieht man den roten Faden)! Die Augen sollten aus Fondant gebastelt werden wozu wir dann eeecht keine Lust mehr hatten. Ein paar Oreos wurden also mit gekauften Augen und Fondantmündern verziert (welche auch nur mit geschmolzener Schokolade auf den dämlichen bröseligen Hasskeksen hielt) und mit Zahnstochern konnte man sie wenigstens cakepopesk sich irgendwo hinstecken.

Idee 2) waren Lemon-Cake-Pops nach einem Rezept von Chefkoch. Bisquitteig mit Butter und Frischkäse vermengt ergab den Basisteig. Im Kühlschrank sollte das dann erhärten um weiterverarbeitet zu werden. Vielleicht war die eine Stunde zu wenig! Auf jeden Fall tauchten wir die Bällchen in flüssige Kuvertüre (vielleicht war diese zu dickflüssig) und steckten sie auf einen gebastelten Styroporständer. Leider war das Gewicht des Bällchens etwas zu viel für die Stängelchen auf welchen die Kugeln steckten. Teils gaben sie sich der Schwerkraft hin und rutschten am Stiel einfach dem Styropor entgegen. Zum Glück haben wir sie vorher fotografiert! 😉

Letztlich nahmen wir sie alle (des Transports wegen und um dem Gott der Festigung zu huldigen) vom Ständer wieder ab. Nachdem ich heute morgen etwas von den 2 verunglückten Bällchen getestet habe glaube ich, dass es doch noch was geworden ist. Die getrocknete Kuvertüre gibt den Bolletjes jetzt nämlich den Halt, den sie brauchen.

Alles in allem braucht es wohl einfach etwas mehr Erfahrung, mehr Zeit in der Kühlung, flüssigere Schokolade und mehr Geduld! 😉

Ich kann zu diesem Zeitpunkt noch keine Aussage treffen, ob ich mich wieder an Cakepops heranwage, was ganz sicher vom Einkaufszettel gestrichen wurde (zumal nicht so wirklich lecker) ist das imperialistische Drecksgebäck, das wie mancher US Politik Scherge auch nur von außen schwarz ist!

2015-04-04 19.15.20

In diesem Sinne: Frohe Ostern! 🙂  Alles wird gut! Und wenn es nicht gut ist, ist es noch nicht das Ende! 🙂

erfolgreicher Shoppingtag

Ich war heute auf Jagd!  Eigentlich wollte ich nur ein paar Kleinigkeiten im großen Shoppingzentrum erjagen. Als ich dann eine liebe Freundin traf taten wir uns zusammen und im Rudel ist man ja bekanntermaßen erfolgreicher. Mein absolutes Highlight ist ein neuer Duschvorhang, den brauchte ich sowieso … und der heiße Milchkaffee in der Sonne! 🙂

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Super-mega-ultra-KURZ-Urlaub (mit Folgeschäden)

Seit 3 Tagen bin ich zurück aus dem Skiurlaub. Das war der kürzeste Skiurlaub meines Lebens, ich sollte mal ans Guiness Buch der Rekorde schreiben, ob ich dort vielleicht Erwähnung finde, wenn auch nur aus Mitleid! Am Dienstag letzter Woche packte ich meine Sachen und fuhr nach Österreich ins Zillertal. Dort wollte ich mit einer Freundin Skifahren gehen. Mittwochmorgen starteten wir zeitig und standen um 9:00 auf der Piste. Der Schnee war nicht optimal, das Wetter war gut, es versprach ein schöner Tag zu werden. Um 11:00 stürzte ich wie ich noch nie gestürzt bin, verdrehte mir das Knie, das hintere Kreuzband war anscheinend der Klügere von uns beiden und gab nach, … ENDE!

Dann Krankenhaus, Röntgen, Krankmeldung (damit ich was vom Geld für den Skipass zurück bekomme) und ab in die Pension ins Bett. Die folgenden 3 Tage verbrachte ich mit Lesen, Schlafen, Lesen und wieder Schlafen. Abends gingen wir essen und spielten zu Hause Canasta (ich hatte ganz vergessen dass das so einen Spaß macht).

Jetzt bin ich zu Hause und bevölkere die Couch. Ich lese, schaue fern und verdaddel meine Zeit im Internet. Bei einem Elektronik-online-händler meines Vertrauens investierte ich das Geld das ich vom Skipass zurück bekam und sonst lasse ich den Blick durch die Wohnung schweifen und überlege alles mal wieder umzustellen.

Es ist echt frustrierend und in Bezug auf meine Kollegen fühle ich mich echt mies. Es sind eh schon so viele krank. Da tut es nicht Not, dass ich auch noch ausfalle! Zumal ich jetzt krank geschrieben bin bis zum nächsten Urlaub, den ich schon Mitte April antrete.

… wenn es doch wenigstens ein Go-Pro-Video von diesem stuntreifen Sturz gäbe … 😉

2015-03-28 06.30.28