Kürbisgnocchi für die Nachtarbeit

Kürbisgnocchi für die Nachtarbeit

Des Nächtens muss man ja auch was essen, zumindest wenn man nachts arbeitet und tags schläft versucht zu schlafen. Ich koche eigentlich gern für den Nachtdienst. Es ist schön was Warmes zu essen und die meisten Kollegen freuen sich, wenn man was mitbringt. Es gibt zwar ein paar Einschränkungen: muss schnell gehen, muss mikrowellentauglich sein, muss ggf mehrmals aufwärmbar sein, … Denn man hat keine geregelte Pause wenn man sie miteinander verbringen will (und wer isst schon gern allein!).

Ich hatte noch einen Butternut Kürbis zu Hause und auf der Suche nach Rezepten fand ich dieses: vegane Kürbis Gnocchi.

Ich habe es geringfügig verändert. Nahm halb Kürbispüree halb Kartoffelpüree, habe den Teig ordentlich mit Salz, Pfeffer und Muskat gewürzt und es gab eine Gorgonzola-Sahne-Sauce dazu.

Alles in allem: seeehr lecker! Schreit nach Wiederholungstat!

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Gemüseselbstversorgung – Gartenguerilla

Die letzten 2 Tage habe ich am Beet nochmal richtig Gas gegeben! Nachdem es einige Zeit geregnet hat ist die Erde jetzt nicht mehr steinhart und lässt sich besser bearbeiten. Ich habe Unkraut und Verwelktes entfernt. Ebenso den geschossenen Radieschen-Wald (gut zu wissen, Radieschen blühen total schön!). Leider sind unsere Spitzkohl-Köpfe dem Feldhasen (er wird verdächtigt solange es keinen anderen potentiell Schuldigen gibt) zum Opfer gefallen. Sie wurden angenagt (alle 3!!!) und fingen an zu gammeln. Ärgerlich! Ebenso wurden die Mairübchen entfernt. Die letzten die ich geerntet habe waren schon sehr holzig. Die geschossenen Broccoli kann keiner mehr essen, sie wurden allerdings stehen gelassen weil sie schön blühen und insektenmäßig dort die Hölle los ist. Bienen stehen total auf Broccoli-Blüten! Gut zu wissen. Quasi der place to bee! 😉

Neu hinzu kamen ein paar Salate (hoffentlich mag die Meister Lampe nicht) und ein paar Pastinaken (auch wenn es dafür schon zu spät ist). Die Tomaten sind im Freiland nicht eingegangen (trotz reichlich Regen) sind aber auch nicht großartig gewachsen. Die Früchte schmecken super.

Unsere einzige Maisstaude ist auch gekappt. Haben Feldhasen Messer? Oder fiel die einem Schamanen-Brauch zum Opfer?

Der Blumenkohl sieht super aus und scheint sich in direkter Nachbarschaft zur Zucchini recht wohl zu fühlen und die Kürbisse wachsen auch gut.  Rote Beete sind die letzten jetzt geerntet. Oli kocht sie heute ein – ich freu mich aufs Probieren und bin gespannt.

Unser Beet ist deutlich das Gepflegteste und Bestgenutzte von allen. Ich bin überrascht, dass andere der Natur auf ihrem Acker freien Lauf lassen und vor allem, dass sie ihre Früchte nicht ernten. Da stehen teils immernoch Kohlrabi rum und wachsen / holzen vor sich hin. Ich begreife nicht ganz, was andere Menschen antreibt sich so ein Beet zuzulegen. Ich habe bei meinen Beet-Besuchen auch selten andere Leute zu Gesicht bekommen (was allerdings auch an meinen Zeiten liegen mag – hier sind Schichtdienstler ganz klar im Vorteil). Somit haben sich auch leider keine Gespräche ergeben.

Wir haben einen kleinen Weg auf dem Beet eingebaut, damit man bis ganz nach hinten laufen kann ohne ständig über was drüber steigen zu müssen. Er ist natürlich nicht schnurgerade wie eine Garten-Autobahn sondern verschlungen und verzickzackt wie sich das für echte Anarchisten und Guerilleros gehört. 🙂

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„Vom Kalebassen-Monster“ oder „Das Gemüse für die Großfamilie“

Nachhaltig beeindruckt hat mich heute der Blick unter die Kalebassen-Kürbis-Blätter. Vor ein paar Tagen hatte ich schon gesehen, dass da Schlangengurken-ähnliche Gebilde entstehen und habe mir vorgenommen mal im Internet zu recherchieren was man mit der Frucht anfängt.

Heute war ich am Beet und habe ein paar Zucchini und die ersten 2 roten Tomaten geerntet. Bei genauerer Betrachtung war ich doch recht erstaunt, was aus dem Kalebassen-Ding geworden ist. Nicht nur, dass die Pflanze einen Platz von mehr als 2 Quadratmetern beansprucht (die Hokkaido-Pflanzen hingegen eher einen knappen) sondern unter dem Blätterdach wuchsen Früchte von nicht-geahnten Dimensionen heran. Die Kürbisse sind etwa 100cm lang, gebogen, hellgrün und  2 – 2,5 kg schwer. Da werden auf jeden Fall einige Leute von satt.

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Hat mich sofort an dieses Zauberbohnen Märchen denken lassen. 🙂 Was mir meine Kalebasse wohl zaubert? Hoffentlich ein schmackhaftes Gericht.

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Erntekörbchen 4.2

Ein weiterer Beeteinsatz heute hat mir einen Korb mit tollem Gemüse beschert. Es gibt Rote Beete, Radieschen, die ersten 2 Kürbisse und Möhren. Jetzt will gut überlegt sein, was damit angestellt wird. Bin noch unschlüssig.

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Dann wieder die Gedanken ob sich das Beet lohnt oder nicht. Ich bin inzwischen davon überzeugt, dies nächstes Jahr SO auf keinen Fall nochmal zu machen. Der Wassertank war heute schon wieder leer und es kostet einfach ne Menge Zeit und Geduld dem Landwirt immer wieder hinterherzulaufen und nach Wasser zu fragen. Gerade wenn es sehr heiß ist und man täglich hinfahren muss ist es nicht zu unterschätzen, dass ich 15 – 20 min in Kauf nehmen muss bis ich Wasser habe. Dann ist aber auch noch nicht gegossen,  ich muss mit 2 Gießkannen (sprich 20kg) das 20 meter lange Beet runterlaufen um von unten mit dem Gießen zu beginnen. Der Landwirt macht es sich einfacher und benutzt einen Sprenger. Es ist eine interessante Erfahrung so viele verschiedene Sorten Gemüse wachsen zu sehen, aber es ist sicher nicht ertragsoptimiert! Ich mag keine Schwarzwurzeln und auch keine Erbsen. Den Spitzkohl haben wir „verfüttert“, bzw ein Tier hat sich daran vergriffen und die Ernte vernichtet. Dafür gab es von Pflanzen die ich sehr gern esse eben nur eine Reihe, sprich eine sehr überschaubare Anzahl von Kohlrabis. Der Salat war sehr üppig und wir konnten gar nicht alles essen. Zucchinis, Kürbisse und Radieschen haben wir selbst gesät. Sonst wären diese Reihen jetzt leer.

Und nicht zu verachten der Weg dahin. Ich bin die Einzige von uns Dreien, die es auch mit dem Fahrrad bewältigen könnte, das muss dann aber auch eingeplant werden, da ich für die 8km einfache Strecke meine Zeit brauche. Da kann man nicht mal eben vor dem Dienst schnell zum Gießen fahren.

Fazit: es kostet sehr viel Zeit und der Ertrag ist mäßig. Es macht sehr viel Spaß am Beet zu Werkeln, aber vielleicht gibt es auch andere Hobbies, bei denen man mehr von hat.  Schade!